Pressemeldung 12/12

Pressemeldung
Selbstbestimmtes Lernen aus Blick der Wissenschaft
Wenn die Sudbury-Schule München im  September 2013 startet, wird sie von internationalen Experten begleitet.
Der wissenschaftliche Beirat tagte jetzt zum ersten Mal in München.
Hoch konzentriert bereitet sich der Verein „Sudbury München e.V.“ auf den Schulstart im September 2013 vor.
An der Sudbury-Schule, die zu den demokratischen Schulen gehört, entscheiden Kinder selbstbestimmt über ihr Lernen, sämtliche Entschlüsse,
die die Schule betreffen, werden von Mitarbeitern und Schülern gemeinsam getroffen.
Die Regierung von Oberbayern hat die Genehmigung für die Sudbury-Schule in Aussicht gestellt mit der Auflage, dass die Schule wissenschaftlich begleitet wird.
Inzwischen hat das Gründungsteam nicht nur die Evaluation sichergestellt, sondern darüber hinaus international renommierte Experten für einen wissenschaftlichen Beirat gewinnen können.
Prof. Ulrich Klemm hat sich bereit erklärt, die Münchner Schule in Kooperation mit der Universität Augsburg wissenschaftlich zu begleiten.
Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Bildungspolitik, Globales Lernen und Schulentwicklung.
Im Austausch mit Sudbury München erarbeitet Ulrich Klemm derzeit das Konzept zur Evaluation der Sudbury Schule München.
Außerdem im wissenschaftlichen Beirat vertreten: John Moravec, Professor für vergleichende internationale Schulentwicklung an der Universität Minnesota, USA, der sich unter anderem mit „invisible learning“ beschäftigt, Peter Gray, Professor für Psychologie von der Universität Boston, der die Sudbury Valley School in Massachusetts  wissenschaftlich begleitet hat, in dessen Tradition Sudbury München steht, und Ramit Avidan, Erziehungswissenschaftlerin aus Israel, die aktuell über demokratische Schulen in Deutschland forscht.
Fazit ihrer ersten Tagung: Es war ein inhaltsreiches, inspirierendes Treffen! Sprecherin Monika Wernz sagt: „Sudbury München versteht sich als Teil einer internationalen Bewegung von demokratischen Schulen. Deshalb ist es uns wichtig, mit der wissenschaftlichen Begleitung auch an die internationale Forschung anzuknüpfen.“
Die ersten Schritte in diese Richtung sind nun getan. Im kommenden Jahr wird der wissenschaftliche Beirat erneut zusammenkommen, dann hoffentlich in kompletter Besetzung. Aktuell hatten Hans-Ulrich Grunder, ab Januar Professor für Pädagogik an der Universität Basel, und Gregor Lang-Wojtasik, Professor für Pädagogik an der PH Weingarten, aus Termingründen nicht kommen können.
Derweil sucht der Verein „Sudbury München“ noch dringend ein Gebäude ab 250 Quadratmetern mit Außenfläche im Großraum München. Monika Wernz: „Unser größter Wunsch wäre es, das Haus noch vor Weihnachten zu finden. Für Hinweise sind wir sehr dankbar!“

Selbstbestimmtes Lernen aus Blick der Wissenschaft


Wenn die Sudbury-Schule München startet, wird sie von internationalen Experten begleitet. Der wissenschaftliche Beirat tagte jetzt zum ersten Mal in München.

Hoch konzentriert bereitet sich der Verein „Sudbury München e.V.“ auf den Schulstart vor.
An der Sudbury-Schule, die zu den demokratischen Schulen gehört, entscheiden Kinder selbstbestimmt über ihr Lernen, sämtliche Entschlüsse,die die Schule betreffen, werden von Mitarbeitern und Schülern gemeinsam getroffen.

Die Regierung von Oberbayern hat die Genehmigung für die Sudbury-Schule in Aussicht gestellt mit der Auflage, dass die Schule wissenschaftlich begleitet wird.Inzwischen hat das Gründungsteam nicht nur die Evaluation sichergestellt, sondern darüber hinaus international renommierte Experten für einen wissenschaftlichen Beirat gewinnen können. Prof. Ulrich Klemm hat sich bereit erklärt, die Münchner Schule in Kooperation mit der Universität Augsburg wissenschaftlich zu begleiten.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Bildungspolitik, Globales Lernen und Schulentwicklung.Im Austausch mit Sudbury München erarbeitet Ulrich Klemm derzeit das Konzept zur Evaluation der Sudbury Schule München.

Außerdem im wissenschaftlichen Beirat vertreten: John Moravec, Professor für vergleichende internationale Schulentwicklung an der Universität Minnesota, USA, der sich unter anderem mit „invisible learning“ beschäftigt, Peter Gray, Professor für Psychologie von der Universität Boston, der die Sudbury Valley School in Massachusetts  wissenschaftlich begleitet hat, in dessen Tradition Sudbury München steht, und Ramit Avidan, Erziehungswissenschaftlerin aus Israel, die aktuell über demokratische Schulen in Deutschland forscht.

Fazit ihrer ersten Tagung: Es war ein inhaltsreiches, inspirierendes Treffen! Sprecherin Monika Wernz sagt: „Sudbury München versteht sich als Teil einer internationalen Bewegung von demokratischen Schulen. Deshalb ist es uns wichtig, mit der wissenschaftlichen Begleitung auch an die internationale Forschung anzuknüpfen.“ Die ersten Schritte in diese Richtung sind nun getan. Im kommenden Jahr wird der wissenschaftliche Beirat erneut zusammenkommen, dann hoffentlich in kompletter Besetzung. Aktuell hatten Hans-Ulrich Grunder, ab Januar Professor für Pädagogik an der Universität Basel, und Gregor Lang-Wojtasik, Professor für Pädagogik an der PH Weingarten, aus Termingründen nicht kommen können.
Derweil sucht der Verein „Sudbury München“ noch dringend ein Gebäude ab 400 Quadratmetern mit Außenfläche im Großraum München. Monika Wernz: „Unser größter Wunsch wäre es, das Haus noch vor Weihnachten zu finden. Für Hinweise sind wir sehr dankbar!“

Zurück